Swim On! Keep Going! Wie kam es dazu, dass in mir die Idee wuchs, die unterschiedlichsten Kanäle der Welt zu durchschwimmen?
Ich habe, wie viele Kinder auch, einen Sport gesucht, der mir Spaß macht. Von Ballet bis Leichtathletik habe ich einiges ausprobiert.
Mit fünf Jahren besuchte ich meinen ersten Schwimmkurs und wusste sofort...das ist mein Sport!
Ich trainierte jeden Tag, an den Wochenenden schwamm ich Wettkämpfe und landete schließlich bei den Deutschen Meisterschaften.
Bei jedem Training, in jedem Wettkampf ging ich bis an meine Grenzen, das war ein tolles Gefühl.
Als mir mit 18 Jahren erneut ein Buch in die Hände fiel, das mich schon als Kind beeindruckt hatte, wurde mir klar, dass ich genau das schaffen wollte. Es handelt von einer eindrucksvollen Freiwasserschwimmerin, die den Ärmelkanal sowie viele weitere Kanäle auf der Welt durchschwommen hat. Ich beschloss, genau dieses Ziel zu erreichen und trainierte von dort an darauf los.
Schon kurz nach meiner Trainingsumstellung wollte ich ein erstes Ziel im Freiwasser versuchen. Ich meldete mich zur Bodensee-Breitenquerung an.
Ich schwamm in dem Tempo, das für mich auf der Distanz von ca 12 km gut durchzuhalten war. Und es klappte! Nach 2,5 Stunden kam ich am andere Ende des Sees an.
Somit war der erste Meilenstein für meine Karriere als Freiwasserschwimmerin gelegt.
Es gibt noch viele weitere Kanäle in dieser Welt, die auf mich warten.


NEWS

27.02.2018

Herausragende Erfolgsserie in Australien fortgesetzt

Nathalie Pohl als schnellste Europäerin bei einem der größten Freiwasserschwimmen der Welt

Pressemeldung Marburg, 27. Februar 2018

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24.02.2018

Rottnest Channel Swim

Am Samstag startet Nathalie Pohl bei einem der weltweit größten Open-Water-Schwimm-Events in der Nähe von Perth, in Westaustralien.
Der Rottnest Channel ist ein 19,7 km langer Freiwasser-Swim von Cottesloe Beach nach Rottnest Island.

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Rottnest Island ist wegen der Quokkas, seiner schönen Strände und der recht unberührten Natur bekannt. Vor Sonnenaufgang versammeln sich die Schwimmer am Cottesloe Beach und starten mit ihren Begleitbooten auf die 19,7 km lange Strecke. Die Wasser- und Lufttemperaturen sind unter anderem dafür zuständig, wie gut die Schwimmer im Wasser zurechtkommen werden.

Die Veranstaltung - mit ca. 2.400 Teilnehmern aus der ganzen Welt - findet jedes Jahr im Februar statt und ist eine der wichtigsten jährlichen Events in Perth.

Hinter der Idee dieses Schwimmrennens steckt eine kleine, sehr interessante Geschichte: Rottnest Island wurde vor vielen Jahren als Gefängnis genutzt. Gerüchten zufolge sollen einige der Gefangenen von Rottnest Island aus geflüchtet sein, und schwimmend mit kurzen Erholungspausen auf der Carnac und auf Garden Island ans Festland zurückgeflohen sein. So kam es, dass dieser Mythos irgendwann zu einem renommierten Event gemacht wurde. Nathalie ist bereits in Australien, akklimatisiert sich und bereitet sich mit ihren Trainern physisch und mental auf das Schwimmen vor.

23.07.2017

Nathalie Pohl erzielt weiteren Erfolg beim 29. Cross-Continental Swimming Race am Bosporus

Gerade einen Monat ist es her, dass Nathalie Pohl als erste deutsche Schwimmerin den Catalina Channel in Kalifornien erfolgreich durchquert hat. Am vergangenen Sonntag, den

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Nathalie Pohl erzielt weiteren Erfolg beim 29. Cross-Continental Swimming Race am Bosporus Gerade einen Monat ist es her, dass Nathalie Pohl als erste deutsche Schwimmerin den Catalina Channel in Kalifornien erfolgreich durchquert hat. Am vergangenen Sonntag, den 23. Juli, konnte die Marburgerin einen weiteren Erfolg feiern: Mit einer Top-Zeit von 58 Minuten und 12 Sekunden meisterte sie vor den Toren der türkischen Metropole Istanbul die 29. Auflage des „Samsung Bosphorus Cross-continental Swimming Race“. Dabei bewältigte die Marburgerin die 6,5 Kilometer lange Strecke als zweitschnellste Frau. Auf der Route ging es für Nathalie vom Fährhafen des Stadtteils Kanlıca auf der asiatischen Bosporusseite in südlicher Richtung bis zum Cemil-Topuzlu-Park im Bezirk Kuruçeşme auf der europäischen Seite Istanbuls. Damit ist das Event der einzige Schwimmwettkampf weltweit, dessen Route über zwei Kontinente führt. „Obwohl ich schon viele Meeresstraßen und Kanäle durchquert habe, war es für mich ein ganz besonderes Erlebnis, in Asien zu starten und in Europa anzukommen“, freut sich die 22-Jährige.

Der Wettkampf, den das türkische Olympische Komitee seit 1989 jährlich austrägt, hat sich in der Freiwasser-Schwimmszene mittlerweile als feste Größe etabliert. Immer wieder ließen sich in den vergangenen Jahren zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus dem Schwimmsport, wie Mark Spitz oder Ian Thorpe, beim Event blicken. In diesem Jahr gingen mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 50 Ländern an den Start. Im Verlauf des Rennens unterqueren die Schwimmer die berühmte Fatih-Sultan-Mehmet- Brücke und passieren malerische Buchten und Leuchttürme. Jeder Wettkämpfer, der die Strecke erfolgreich absolviert, erhält am Ende ein Zertifikat, das ihn als „Intercontinental Swimmer“ auszeichnet. Über die einmalige Atmosphäre freut sich auch Nathalie Pohl: „Da ich beim Freiwasserschwimmen meistens allein unterwegs bin, war es spannend, dieses Mal gemeinsam mit so vielen Mitschwimmern inmitten der beeindruckenden Kulisse am Bosporus im Ziel einzutreffen.“


Nathalie Pohl

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