BodenseeQuerung Rekord

25.06.2014

So schnell wie kein Schwimmer zuvor hat Nathalie Pohl aus Marburg an der Lahn den Bodensee in der Breite durchschwommen. 2 Stunden, 50 Minuten und 24 Sekunden benötigte die Extremschwimmerin für die rund 12 Kilometer lange Strecke.

Dick mit Vaseline eingecremt und nur mit einem Badeanzug nahm die 19-Jährige das Abenteuer im 20 Grad frischen Bodensee in Angriff. Alle 30 Minuten gab es eine Stärkung. Die Verpflegung, die fast ausschließlich aus trinkbaren Kohlehydraten bestand, musste während des Schwimmens erfolgen, da bereits die Berührung des Bootes einen Disqualifikationsgrund darstellt. An Bord des Begleitbootes befanden sich außer dem Trainer, auch zwei Observer der Bodenseequerung, um den regelkonformen Ablauf des Schwimmens zu überwachen.

IN BESTZEIT IN ROMANSHORN
Nachdem die junge Frau das Ufer von Romanshorn in neuer Bestzeit erreicht hatte, schallte Beifall und Jubel von den Begleitbooten zu ihr. Nach ein paar Minuten an Land, stieg sie erneut ins Wasser, um noch ein paar Kilometer gemütlich "auszuschwimmen“ und damit die Muskeln sowie den Kreislauf, wieder in Richtung "Normalbetrieb“ zu bekommen. "Nathalie wäre sicher auch noch ganz zurück geschwommen, aber die Wellen waren zu hoch und das Risiko zu groß. Deshalb haben wir nach längerer Entscheidung, der Sicherheit den Vorrang gegeben“, sagte Oliver Halder, Veranstalter der Bodenseequerung.

"Präzise wie ein Uhrwerk und nur durch die halbstündlich stattfindenden kurzen Unterbrechungen für die Verpflegung, näherte sich die 19-jährige mit dem Begleitboot, das sich immer an ihrer Seite befand, dem Ziel“, so die Organisatoren der Bodenseequerungen. Pohl wird übrigens von Joshua Neuloh betreut. Dieser coacht auch das DVAG-Juniorteam.